| US-Bierkonzern Anheuser Busch bei WM 06
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| Die Werbepräsenz des US-Bierherstellers Anheuser Busch bei der Fußball-WM 2006 in Deutschland wird trotz des Status als FIFA-Partner nicht offensiv ausfallen. |
Mit den Marketing- und Werberechten für die Fußball-WM will das Unternehmen den internationalen Markt erreichen. Garantieren sollen das die Fernsehübertragungen und die Markenpräsenz vor Ort.
Den Status als FIFA-Partner lässt sich Anheuser-Busch Einiges kosten. Rund 40 Mio. Euro hat das erworbene Werbepaket gekostet, in dem auch die Schankrechte inkludiert sind. Der Auftritt bei der Fußballweltmeisterschaft ist für Anheuser-Busch nur durch einen Waffenstillstand mit Bitburger möglich. Die deutsche Brauerei hat im Jahr 2001 wegen phonetischer Verwechslungsgefahr mit dem Namen 'Bit' ein Werbeverbot erwirkt. Dazu kommen verlorenen Rechtsstreitigkeiten gegen den Namensvetter Buweiser Budvar aus dem tschechischen Budweis. Die Folge: Buweiser wird in Deutschland unter der Bezeichnung 'Anheuser Busch Bud' verkauft.
Für die WM 2006 und den Confederations Cup 2005 haben sich die Unternehmen nun geeinigt, das Werbeverbot auszusetzen. Anheuser-Busch kann somit auf den Banden werben. Dafür verzichten die Amerikaner auf ihre exklusiven Schankrechte. Bitburger kann die gesamte Produktpalette während der WM in den Stadien anbieten, jedoch keine Werbung machen.
Sport ist für das US-Unternehmen eine Schlüssel-Plattform im Erreichen der Zielgruppen. Budweiser ist bereits seit 1986 das offizielle WM-Bier. Neben dem runden Leder werden im Sponsoring kaum zielgruppenrelevante Sportarten ausgelassen. Präsent ist Anheuser-Busch im US-Sport angefangen von Boxen über Baseball, Bootsrennen und Angelsport bis hin zu Alpinski und Volleyball. |
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Hinzugefügt: 2005-05-23 10:06:27 Klicks: 10621 Kathegorie: Sport |